Anreise: Dänemark - Frederikshaven
Nach vielen stressigen Arbeitswochen starten wir am Donnerstag, 20.07. - zum ersten Mal 4 Wochen !!! - nach Norwegen. Mit einem Zwischenstopp im Ruhrgebiet geht's am 21.07. weiter Richtung
Norden. Es sind in fast allen Bundesländern Ferien und entsprechend hoch ist das Verkehrsaufkommen. Dennoch schaffen wir es einigermaßen gut durchzukommen und suchen uns zwischen Hamburg und Kiel
am frühen Abend einen Stellplatz. Wir kommen eher zufällig am Seecamping "BUM" vorbei und haben Glück
noch einen schönen Platz in zweiter Reihe am See zu ergattern. Der Platz ist in die Jahre gekommen aber ruhig und für eine Nacht ideal und ohne großen Umweg gut von der A7 aus zu erreichen.
Am Samstagmorgen 22.07.23 geht's dann weiter. Wir haben noch gut 550 km vor uns und da wir erst am Sonntagabend auf die Fähre müssen, steuern wir einen schönen Stellplatz an der Marina von Frederikshaven an. Die Fahrt zieht sich zähflüssig, vorbei
ein Schleswig, Flensburg, über die Grenze nach Dänemark. Doch gegen 16:30 kommen wir schließlich in Frederikshaven an und bekommen noch einen sehr schönen Platz direkt am Meer. Jetzt müssen wir
umdenken, denn Dänemark hat - wie Norwegen - noch die Kronen als Währung. Der Stellplatz kostet 160 Kronen, dass sind ungefähr 21,50 Euro. Mit Dusche, Toilette, Wasser und Strom echt fair.
Es hat windige 19 Grad - Küstensommer eben :) Wir schlendern durch die Marina und schauen uns die Segelboote an. Danach gehen wir ins Hafenrestaurant "Nerd" und essen - sehr lecker - für umgerechnet knapp 70 Euro. Ich beschließe das
Biertrinken - ab heute - für die nächsten 4 Wochen einzustellen, denn knapp 10 Euro für ein Bier sind mir dann doch zu viel und in Norwegen soll es ja noch teurer sein. Morgen wollen
wir uns noch Fredrikshaven anschauen bevor es gegen Nachmittag dann Richtung Hirtshals an den Fährhafen geht.
Fazit
Norwegens Fjorde sowie die Insel Runde sind ein "MUSS" für Eure Bucketliste! Die Landschaft ist wunderschön und auf Runde muss man einfach die Papageitaucher
gesehen haben (nur zwischen April und Anfang August!). Leider konnten wir aufgrund des Unwetters das Landesinnere nicht mehr erkunden, aber das ist nur verschoben.
Die Schwedischen Schäreninseln sind ebenfalls wunderschön und hier findet man auf jeden Fall ein ruhiges Plätzchen auch in der Hauptsaison
Kopenhagen und Dänemark auf jeden Fall besuchen, tolle Menschen und schöne Stellplätze
Grundsätzlich sind die nordischen Länder im Vergleich zu Deutschland sehr teuer, was die Lebensmittel und das Essen gehen anbelangt. Alkohol sowieso, das weiß man
ja. Die Stellplätze liegen meist bei 25-30 Euro, also auch eher doppelt so teuer als bei uns, Campingplätze sind noch teurer. Aber es lohnt sich auf jeden Fall!
Wenn man genügend Zeit hat sollte man die Öresundbrücke wählen, ist günstiger als die Fähre (und man wird nicht Seekrank) und man sieht noch etwas von Schweden und
Dänemark!
Warme Sachen einpacken, denn selbst bei 20/21 Grad ist der Wind oft recht frisch.
Kein Bargeld wechseln!!! Wir haben NIE Bargeld gebraucht, selbst die Duschmünzen an den Stellplätzen für 10 Kronen (1 Euro) kann man an der Rezeption mit
Kreditkarte kaufen. Auf jeden Fall eine Kreditkarte mitnehmen, ohne kommt man nicht weit.
Parken: EasyPark App installieren, wird in Norwegen und Schweden oft gebraucht.
Autobahngebühren: Da warten wir noch auf die Rechnung :-D
Tolle Reise, die sich unbedingt lohnt!
Falls Ihr die Tour nachreist: Viel Spaß und viele gute Momente, wir hoffen, dass bald wieder alle Straßen befahrbar sind und die Menschen und Campingplätze in
Norwegen und Schweden sich schnell von dem Unwetter erholen!
Herzlichst, die Sternegucker - Uwe & Marianne